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Untergrund
Mitdenken
Gerüst
Ziel
Langlebigkeit
Fassadensanierung ist mehr als neuer Anstrich. Erst wenn Untergrund, Risse, Putzhaftung und Feuchtigkeit geprüft sind, kann man entscheiden, ob Ausbessern, Neuverputz, Anstrich oder Dämmung sinnvoll ist.
Der Untergrund entscheidet über den Preis
Zwei Fassaden können gleich groß sein und trotzdem völlig unterschiedliche Kosten verursachen. Eine tragfähige, trockene Fassade lässt sich schneller überarbeiten als eine Fläche mit Hohlstellen, Rissen, Algen oder Feuchteschäden.
Deshalb beginnt eine seriöse Sanierung mit Prüfung: klopfen, anschauen, Feuchtigkeit einschätzen und Anschlüsse bewerten.
Welche Arbeiten typischerweise anfallen
Bei einer Fassadensanierung können Reinigung, Grundierung, Risssanierung, Armierung, Teilverputz, neuer Oberputz und Anstrich zusammenkommen. Zusätzlich braucht es oft ein Gerüst.
Wenn ohnehin Gerüst und Putzarbeiten geplant sind, sollte man prüfen, ob Dämmung wirtschaftlich sinnvoll ist. Der Zusatzaufwand kann sich langfristig über Energieeinsparung und Wohnkomfort bemerkbar machen.
Warum schnelle Kosmetik oft teuer wird
Nur überstreichen ist verlockend, wenn die Fassade fleckig wirkt. Wenn darunter aber Risse, Hohlstellen oder Feuchte sitzen, kommt der Schaden wieder durch.
Eine fachgerechte Sanierung macht die Ursache sichtbar und löst sie im richtigen Aufbau. Genau darin liegt der Unterschied zwischen kurzer Optik und langlebiger Fassade.
Qualität auf jeder Wand heißt: erst prüfen, dann beschichten - nicht umgekehrt.
Wie eine Fassade vor dem Angebot bewertet wird
Für ein belastbares Angebot braucht es mehr als ein Foto von vorne. Gute Fassadenprüfung schaut auf Wetterseiten, Sockelzone, Fensteranschlüsse, Putzhaftung, vorhandene Beschichtungen und die Frage, ob ein Gerüst nötig ist.
Je sauberer diese Punkte geklärt sind, desto besser lässt sich entscheiden, ob ein Anstrich reicht, ob Teilflächen saniert werden müssen oder ob ein kompletter neuer Aufbau sinnvoller ist.
Vor der Anfrage vorbereiten
Häufige Fragen
Wann reicht Fassadenfarbe und wann braucht man neuen Putz?+
Wenn der Untergrund tragfähig, trocken und rissarm ist, kann ein Anstrich reichen. Bei Hohlstellen, starken Rissen oder feuchtem Sockel braucht es meist Putz- und Untergrundsanierung.
Ist Gerüst bei jeder Fassadensanierung nötig?+
Nicht immer, aber bei mehrgeschoßigen Fassaden oder sauberer flächiger Bearbeitung ist ein Gerüst meist sicherer, schneller und qualitativ besser.
Kann man Fassadensanierung und Vollwärmeschutz kombinieren?+
Ja. Wenn die Fassade ohnehin geöffnet und eingerüstet wird, sollte eine Dämmung zumindest technisch und wirtschaftlich geprüft werden.
Aus dem Ratgeber ins Projekt.
Wenn Sie wissen möchten, was bei Ihrem Objekt sinnvoll ist, prüfen wir Fassade, Gerüst und Ablauf direkt am konkreten Gebäude.
